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Genuss, Musik und Begegnung in der ganzen Altstadt

Auf dem Weg zum Katholikentag
Beim „Abend der Begegnung“ gestalten die neun Dekanate ein buntes Altstadtfest zum Auftakt des Katholikentags – Was Referentin Elisabeth Schulz im Vorfeld an Aufgaben meistert

Würzburg (POW) „So langsam wird spürbar, dass es nicht mehr lange hin ist bis zum Katholikentag“, sagt Elisabeth Schulz. Die 32-Jährige ist im Bistumsbüro der Diözese Würzburg Referentin für den „Abend der Begegnung“ bei der Großveranstaltung. Hinter dem Namen verbirgt sich die Veranstaltung des gastgebenden Bistums eines jeden Katholikentags, der traditionell direkt an die offizielle Eröffnung anschließt. „Es geht darum, die Besucherinnen und Besucher willkommen zu heißen und stimmungsvoll den Katholikentag einzuläuten. In Würzburg werden die neun Dekanate an neun Plätzen in der Altstadt Kultur und Kulinarik aus der jeweiligen Region bieten“, erklärt Schulz.

Der Eintritt ist frei. Neben den Gästen des Katholikentags sind alle Interessierten aus dem Bistum und der Stadt Würzburg willkommen. An folgenden Plätzen können sie die Dekanate und die Vielfalt des Bistums kennenlernen: am Domplatz (Dekanat Rhön-Grabfeld), am Burkardushaus (Dekanat Haßberge), am Paradeplatz (Dekanat Aschaffenburg), am Kiliansplatz (Dekanat Miltenberg), am Kardinal-Döpfner-Platz (Dekanat Schweinfurt), am QR-Code in der Eichhornstraße (Dekanat Main-Spessart), am Oberen Markt (Dekanat Würzburg), am Unteren Markt (Dekanat Kitzingen) sowie am Vierröhrenbrunnen (Dekanat Bad Kissingen).

Die Belange und Anliegen aller Akteure zu koordinieren und Anfragen sowie Informationen an die zuständigen Stellen weiterzuleiten, gehört zu den Aufgaben von Schulz. „Das jeweilige Speisen- und Getränkeangebot wird zum Teil von Cateringfirmen und auch von Ehrenamtlichen angeboten. Sie haben alle im Vorfeld einen Fragebogen bekommen, in dem sie zum Beispiel ihren Bedarf an Stellplätzen, Strom- und Wasseranschlüssen benennen mussten. Es gilt aktuell, noch Einfahrtsberechtigungen zu organisieren und eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, um möglichst viele Menschen zur Teilnahme am ‚Abend der Begegnung‘ zu bewegen“, erzählt Schulz. Das sei alles nur zu schaffen, weil das ganze Team im Bistumsbüro zum Katholikentag an einem Strang ziehe. „Bei allen technischen Belangen können wir uns auf die Erfahrungen und die Expertise des Teams aus der Geschäftsstelle des Katholikentags stützen.“

Das Kulturprogramm der unterfränkischen Künstlerinnen und Künstler wird sehr abwechslungsreich sein. „Da ist sicher für alle Interessen etwas Ansprechendes dabei“, sagt Schulz. Beispielsweise ist der integrative Circus Blamage vertreten. Es musizieren unter anderem Alphornbläser aus dem Dekanat Bad Kissingen, Bigband und Chor des Schweinfurter Celtis-Gymnasiums, die Blaskapelle Oberschwappach, und die Turedancer aus Zellingen zeigen ihre preisgekrönten Choreografien. Was Essen und Trinken angeht, ist die Vielfalt ähnlich: „Es gibt beispielsweise fränkische Bratwurst, Ochsenkeule mit Soße im Weckla und Kartäuserklöße sowie eine breite Palette vom Frankenwein über Kreuzbergbier bis hin zu einer Vielfalt an alkoholfreien Getränken. Da findet sicher jeder etwas“, erklärt Schulz. Die Planungen rechnen mit jeweils 1000 Gästen pro Platz.

Um 18 Uhr findet die offizielle Eröffnungsveranstaltung auf dem Residenzplatz statt. Die Dekanatsstände sind danach von 19 bis 22 Uhr geöffnet. „Dezentral findet an den neun Plätzen um 22 Uhr ein ‚Abendsegen mit Kerzen‘ statt, den jeweils eine Musikgruppe gestaltet und zwei Seelsorger oder Seelsorgerinnen leiten.“

Damit möglichst viele Besucher und Besucherinnen des Katholikentags dazu motiviert werden, nicht den ganzen Abend über an einem Ort zu verweilen, gibt es eine Stempelaktion. Wer in der Abendbroschüre die Stempel aller neun Dekanate gesammelt hat, darf sich als Belohnung über ein Freigetränk nach Wahl freuen. „Das Stempelsammeln ist in unseren Augen ein guter Anlass, mit den Menschen aus den Dekanaten ins Gespräch zu kommen.“ Auch auf dem Weg zwischen den Ständen sei einiges geboten: Mitmach- und Infostände verschiedener Akteure aus dem Bistum wie der Katholischen Büchereifachstelle, dem Familienbund der Katholiken oder von „Theologie im Fernkurs“ freuen sich auf Besucherinnen und Besucher. Auch das evangelisch-lutherische Dekanat Würzburg beteilige sich mit einer Saftbar auf dem Sternplatz.

„Mein Wunsch wäre, dass am Ende des ‚Abends der Begegnung‘ alle satt und glücklich sind und wir sagen können: Das Bistum hat sich in voller Pracht und Vielfalt als Gastgeber präsentiert“, sagt Schulz.

Nähere Informationen zum „Abend der Begegnung“ in der Katholikentags-App sowie im Internet unter https://katholikentag.bistum-wuerzburg.de/abend-d-begegnung.

mh (POW)

(1226/0266; E-Mail voraus)

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