Am Sonntag nach der Heiligen Messe hatte das Gemeindeteam der Pfarrei St. Justinus Alzenau zu einem Solidaritätsessen eingeladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen die Einladung gerne an und trafen sich im Anschluss an den Gottesdienst zu einem gemeinsamen Mittagessen.
Auf dem Speiseplan stand ein schmackhaftes Gemüse-Curry, wahlweise mit oder ohne Fleisch. Anschließend gab es Kaffee und eine große Auswahl an selbst gebackenen Kuchen. Das Mittagessen fand bei den Gästen großen Anklang und wurde für seinen guten Geschmack gelobt.
Eine besondere Begegnung ergab sich an diesem Sonntag durch den Besuch von Bischof Dr. Neethinathan Anthonisamy aus der indischen Diözese Chingleput. Er war zu Gast bei Pfarrvikar Dr. Napoleon Savariraj. Ebenfalls zu Besuch bei Pfarrvikar Savariraj war Priester Kulandai Jesuraj aus der Erzdiözese Pondicherry in Indien, der ursprünglichen Diözese von Dr. Napoleon Savariraj. So bot sich an diesem Tag die besondere Gelegenheit, gleich zwei Geistliche aus Indien in der Pfarrgemeinde St. Justinus willkommen zu heißen.
Am Abend überreichte das Gemeindeteam Bischof Dr. Neethinathan Anthonisamy persönlich eine Spende in Höhe von 2.210 Euro. Bei der Spendenübergabe waren Pfarrvikar Dr. Napoleon Savariraj, Priester Kulandai Jesuraj und Pfarrer Frank Mathiowetz ebenfalls anwesend. Die Spende ist für die sozialen Hilfsprojekte in der indischen Diözese Chingleput bestimmt.
Ein wichtiges Anliegen dieser Diözese ist dabei der Bau von Häusern für arme und landlose Familien. Im Rahmen des Programms „Home for the Homeless“ werden kostengünstige Häuser für Familien errichtet, die bislang unter schwierigen und unsicheren Wohnverhältnissen leben. Die Häuser sollen den Familien einen sicheren und geschützten Lebensraum ermöglichen. Darüber hinaus engagiert sich die Diözese unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie der Unterstützung von Familien in schwierigen Lebenssituationen.
Pfarrer Frank Mathiowetz dankte dem Gemeindeteam herzlich für die Vorbereitung und Durchführung des Solidaritätsessens. Sein besonderer Dank galt auch allen, die einen Kuchen gebacken und damit zum großen Erfolg beigetragen haben, sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihre Teilnahme und ihre Spenden die Hilfsprojekte in Indien unterstützen.
Die große Beteiligung und die Spendensumme von 2.210 Euro zeigen, wie viel durch gemeinschaftliches Engagement bewegt werden kann. Das Gemeindeteam freut sich bereits auf weitere Aktionen und darauf, die Verbundenheit mit den Menschen und Hilfsprojekten in Indien weiter zu pflegen.





