Mit großer Festlichkeit feierte die Pfarrgemeinde St. Justinus ihren Kirchenpatron.
Bei der festlichen Messfeier war auch das Bild des Heiligen im Altarraum feierlich geschmückt.
Stadtpfarrer Frank Mathiowetz ging in seinen Begrüßungsworten auf das Lebens- und Glaubenszeugnis des frühchristlichen Märtyrers ein. Justinus könne ein Vorbild sein, auch in Stunden der Prüfung treu zu bleiben und in der Nachfolge Christi Zeugnis für den Glauben abzulegen. Die Eucharistiefeier wurde von Kantor Christoph Kruyer an der Orgel feierlich umrahmt. Die 1758 erbaute Alzenauer Stadtpfarrkirche ist dem Heiligen Justinus geweiht. Im Jahr 834 brachte der Mainzer Erzbischof Otgar die Reliquien des Heiligen von einer Romwallfahrt mit. Der Vorgängerbau der heutigen Pfarrkirche stand auf dem Gelände des heutigen Alzenauer Friedhofs. Alzenau gehörte – wie die gesamte Region – bis 1821 zum Bistum Mainz. Die St.-Justinus-Kirche ist in ihrer Architektur und Ausstattung ein typisches Werk des vom Mainzer Raum geprägten Stils.