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Wo der Norden den Horizont erweitert

Zwei junge Menschen aus dem Bistum Würzburg entdecken mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerks Schweden und Lettland

Manche Reisen verändern nicht nur den Blick auf andere Länder, sondern auch den auf das eigene Leben. Für 25 junge Erwachsene aus ganz Deutschland beginnt in diesem Sommer mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerks eine Reise, die weit mehr ist als ein Auslandsaufenthalt. Sie führt nach Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island sowie nach Lettland und Estland – dorthin, wo sie in Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen, Schulen und Bildungszentren mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und Menschen begegnen werden, die ihren weiteren Lebensweg prägen werden. Dabei lernen sie nicht nur neue Länder mit ihren jeweiligen Kulturen kennen, sondern auch eine Kirche, deren Mitglieder ihren Glauben in einer kleinen Minderheit leben.

Anastasia Santoro aus Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg wird ihren Freiwilligendienst in der lettischen Hauptstadt Riga ab dem 29. September in unterschiedlichen Einsatzstellen absolvieren. Die 22-Jährige kann im deutschen Kindergarten oder im katholischen Gymnasium mitarbeiten. In der Kerzenwerkstatt kann sie Menschen mit Behinderung bei der Produktion von Kerzen helfen. Im Tageszentrum für Menschen mit Autismus bringt sich die Studentin bei der Vorbereitung und Durchführung eigener Workshops und Kreativangebote einbringen. „Ich freue mich darauf, ein anderes Land nicht nur zu bereisen, sondern mittendrin zu leben und zu arbeiten. Ich möchte meine Energie und meine Erfahrungen in die Diaspora-Arbeit des Bonifatiuswerkes einbringen und gemeinsam mit jungen Menschen im Norden den Glauben leben“, sagt Santoro.

(bw/POW) - Auszug 
den vollständigen Artikel finden Sie auf den Seiten unseres Bistums

Im Namen der gesamten Pfarrei wünschen wir Anastasia gute Begegnungen und positive Erfahrungen!

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