Zu einem Lourdes-Treffen versammelten sich zahlreiche Gläubige im Maximilian-Kolbe-Haus in Alzenau. Darunter befanden sich viele Teilnehmer der letztjährigen Pilgerreise des Pastoralen Raumes Alzenau an den Marienwallfahrtsort in Frankreich. Am 11. Februar 1858 erschien dort der heiligen Bernadette Soubirous erstmals die Gottesmutter Maria. Millionen Pilger, vor allem Kranke, kommen jedes Jahr an diesen Wallfahrtsort, wo – so sagen es viele – der Himmel die Erde berührt. Besonders die eindrucksvollen Lichterprozessionen sowie die Quelle mit dem berühmten Lourdeswasser hinterlassen bei Pilgern aus aller Welt einen tiefen Eindruck.
Im liebevoll gestalteten Pfarrheim war eine reich gedeckte Kuchentafel vorbereitet. Bei Kaffee und Kuchen begann der Nachmittag in geselliger Runde, bevor eine eindrucksvolle Bilddokumentation den Höhepunkt bildete. Robert Issing von den Fotofreunden Güntersleben präsentierte die Aufnahmen in anschaulicher Weise und ließ die Erinnerungen an die Pilgerreise noch einmal lebendig werden.
Als Ehrengast nahm Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der langjährige Würzburger Diözesanbischof, an der Feier teil. Als Vorsitzender des Deutschen Lourdesvereins hat er über hundert Pilgerfahrten begleitet. In seiner Ansprache berichtete er von einer schwer kranken Frau, die aus ihrem Glauben und im Vertrauen auf die Gottesmutter Kraft und Trost schöpfen konnte. Der leutselige Bischof, der alle Teilnehmer persönlich begrüßte, ermutigte dazu, den Glauben im Alltag aus Gottes- und Nächstenliebe lebendig zu gestalten.
Im Rahmen einer Lourdes-Andacht wurde das bekannte Marienlied gesungen und besonders der Kranken gedacht. Den feierlichen Abschluss bildete der bischöfliche Segen. Mit dabei waren auch zwei indische Ordensschwestern, die ebenfalls an der Pilgerreise teilgenommen hatten.
An der stimmungsvollen Veranstaltung nahmen zudem der Bundestagsabgeordnete a. D. Norbert Geis sowie der Zweite Bürgermeister Helmut Schuhmacher teil.
Stadtpfarrer Frank Mathiowetz dankte allen für ihr Kommen und insbesondere den fleißigen Helferinnen für die gelungene Organisation des Nachmittags. Abschließend lud er zur nächsten Pilgerreise des Pastoralen Raumes Alzenau nach Fatima im Oktober 2026 ein.










