Er betonte, dass es ein besonderer Tag sei, da die Weihe und die Kerb im 150. Jubiläumsjahr zusammen durchgeführt und gefeiert werden konnten. Er dankte auch dem Landkreis für das Vertrauen dafür, das Fahrzeug in Hörstein zu stationieren.
Im Anschluss verkündete der Pfarrvikar das Evangelium: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“. In seiner Ansprache machte er noch einmal deutlich, wie wichtig, wertvoll und unerlässlich der Dienst der Wehren sei, um für die Sicherheit und den Schutz der Menschen zu sorgen. Dabei sprach er seinen größten Respekt und Dank aus.
In den Fürbitten wurde für die Mitglieder der Wehren, deren Familien, deren Schutz und Unversehrtheit gebetet. Im Anschluss erbat er den Segen und besprengte das Fahrzeug mit Weihwasser. Mit gesegnet wurde ein Truppentransporter, welcher von verschiedenen Unternehmen durch Spenden finanziert wurde.
Im Anschluss sprach die zweite Landrätin des Landkreises Aschaffenburg, Claudia Papachrissanthou, ihr Grußwort. Es folgte Kreisbrandmeister Frank Wissel und Alzenaus dritter Bürgermeister Ralph Ritter. Alle betonten, wie richtig die Entscheidung war, den Unimog anzuschaffen.
Das Fahrzeug ist etwa seit Mai in Hörstein stationiert und war schon 22-mal im Einsatz, bevor es heute in Dienst gestellt wurde. Dabei blickten alle bewegt auf den Waldbrand vergangene Woche in Waldaschaff, bei dem auch das Fahrzeug im Einsatz war.
Aus der Pressemeldung des Landkreises Aschaffenburg einige Informationen und technische Daten zum Fahrzeug.
“Der Landkreis stationiert drei neue Tanklöschfahrzeuge bei den Wehren in Hörstein, Laufach und Waldaschaff. Dort werden sie alte Fahrzeuge ablösen, sobald sie im neuen Jahr nach einer ausführlichen Einweisung der Einsatzkräfte offiziell in den Dienst gestellt werden.
Die Hauptaufgabe dieser drei Tanklöschfahrzeuge ist die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden. Zudem sind sie wegen ihres hohen Fahrgestells hervorragend für weitere Katastropheneinsätze - wie zum Beispiel bei Überschwemmungen - geeignet.
Das gesamte Fahrzeug wird mit einer 300 Liter fassenden Selbstschutzanlage gesichert und die Kabine mit Atemluft versorgt. Neben einer Besatzung von sechs Personen transportieren die Tanklöschfahrzeuge die Ausrüstung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung - unter anderem Löschrucksäcke, D-Schläuche und Feuerpatschen. Zudem fasst der Wassertank 3.000 Liter zur Brandbekämpfung.”






