Nachdem die Karwoche mit dem „Hosanna“ am Palmsonntag ihren Anfang nahm, mündeten die Liturgien der vergangenen Tage in ein kraftvolles, gemeinschaftliches „Halleluja“. Das Heilige Triduum in Kahl zeichnete sich durch eine außerordentlich hohe Beteiligung aus: Gläubige aus dem gesamten Pastoralen Raum Alzenau sowie zahlreiche Gäste von weit darüber hinaus füllten die Pfarrkirche.
Ein starkes Zeichen: Über 30 Ministranten im Dienst
Ein besonderes Merkmal der Feiern war die beeindruckende Präsenz im Altarraum. An jedem der Festgottesdienste beteiligten sich über 30 Ministranten. Dieser verlässliche und würdevolle Dienst am Altar, prägt das liturgische Bild unserer Pfarrei maßgeblich und ist sichtbarer Ausdruck gelebter Glaubensfreude.
Flankiert wurde dieser Einsatz von traditionellen Aktionen unserer Ministranten: Nach der Messfeier am Ostersonntag organisierten sie einen Ostereierverkauf und für die kleinen Gottesdienstbesucher eine Ostereiersuche, die auf große Begeisterung stieß.
Stationen des Gedenkens: Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion trafen sich die Kinder am Vormittag des Gründonnerstags zum gemeinsamen Backen. Das Brot wurde im Rahmen des Gottesdienstes gesegnet und im Anschluss geteilt. In der Feier vom letzten Abendmahl konzelebrierte der Franziskaner Pater Hadrian W. Koch, den viele aus seiner Zeit am Kreuzburg-Gymnasium in Großkrotzenburg kennen und der in der Pfarrei St. Margareta Kahl eine neue religiöse Heimat gefunden hat.
Die Gestaltung des Karfreitags bot Raum für unterschiedliche Formen des Gedenkens. Am Vormittag lud das Familiengottesdienst-Team zu einem Kreuzweg speziell für Familien und junge Christen ein, der die Leidensgeschichte kindgerecht erschloss. Zur feierlichen Karfreitagsliturgie am Nachmittag wurde die Tradition der Kreuzverehrung durch das Ablegen von mitgebrachten Blumen am Kreuz sichtbar zum Ausdruck gebracht.
Ein ritueller Brückenschlag erfolgte in der Osternacht: Die gesegneten Palmzweige des Vorjahres wurden im Osterfeuer am Dorfplatz verbrannt, um das neue Licht der Osternacht zu entfachen. In dieser Feier sowie am Ostersonntag wurden zudem die von den Gläubigen mitgebrachten Ostergaben gesegnet.
Anerkennung für das gemeinschaftliche Engagement
Die feierliche Liturgie und der glanzvolle Schmuck der Pfarrkirche St. Margareta Kahl waren das Ergebnis zahlreicher helfender Hände.
Anerkennung gebührt allen Beteiligten für ihren Beitrag:
Liturgische Dienste & Vorbereitung: Den Lektoren und Gottesdienstbeauftragten für den Dienst am Wort, dem Sakristei-Team für die Koordination sowie den Erstkommunionfamilien und Firmlingen für ihre aktive Teilnahme am Triduum.
Musikalisches Zeugnis: Der Pfarrei-Schola für die Gesänge der Karwoche, dem Kantor für den Vortrag des Exsultet und der Allerheiligenlitanei sowie der feierlichen Orgelbegleitung.
Kirchenraum und Tradition: Den Teams für die gründliche Reinigung des Gotteshauses, der kreativen floralen Gestaltung insbesondere am Taufbecken sowie für die stimmungsvolle Vorbereitung des Osterfeuers.
Die Pfarrei blickt auf Tage voller lebendiger Gemeinschaft zurück und wünscht allen Gläubigen eine gesegnete und hoffnungsvolle Osterzeit.










































