Mit einer festlichen Heiligen Messe wurde am Hochfest Patrona Bavariae, dem 1. Mai, in der Stadtpfarrkirche St. Justinus der Marienmonat Mai würdevoll eröffnet. Stadtpfarrer Frank Mathiowetz begrüßte als Hauptzelebranten und Festprediger Kaplan Andreas Szumski aus dem benachbarten Hanau-Bruchköbel. Sichtlich erfreut zeigte sich der junge Geistliche, der im vergangenen Jahr im Dom zu Fulda die Priesterweihe empfangen hatte, darüber, das Hochfest „Maria, Schutzfrau von Bayern“ als Hesse in Bayern mitfeiern zu dürfen.
In seiner persönlichen und eindrucksvollen Predigt erzählte Kaplan Szumski von einem Marienbild im Priesterseminar Fulda, das die schwangere Maria zeigt. Ausgehend von diesem ungewöhnlichen Bild der Gottesmutter ermutigte er die Gläubigen, Jesus und sein Evangelium in sich wachsen zu lassen. Jesus wachse in uns, wenn wir – wie Maria – auf das Wort Gottes hören, darauf vertrauen, die Begegnung mit Jesus in der Feier der Eucharistie suchen und in jedem Menschen Jesus erkennen sowie einander dienen. Denn so werde das Pauluswort Wirklichkeit: „Christus lebt und wächst in mir.“
Kaplan Szumski ermutigte die zahlreichen Gläubigen zudem, aus der eigenen Gotteskindschaft zu leben und im kindlichen Vertrauen auf die Fürsprache Mariens zu bauen. Maria sei Vorbild und Fürsprecherin – nicht nur im Glauben, sondern auch für ein friedliches Miteinander in Familie, Gesellschaft und Kirche.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Regionalkantor Marcel Schwarz und Wolfgang Huhn an der Trompete gestaltet. Traditionelle und zu Herzen gehende Marienlieder verliehen der Feier besonderen Glanz.
Zum Ende der Messe dankte Pfarrer Mathiowetz dem Gastprediger herzlich für sein Kommen und seine geistlichen Impulse. Ein besonderer Dank galt auch den Frauen, die den Marienaltar mit viel Liebe zum Detail geschmückt hatten.
Abschließend wurde Pfarrvikar Dr. Napoleon Savariraj von der Gemeinde mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Viele nutzten im Anschluss die Gelegenheit, ihm persönlich zu gratulieren. Das Gemeindeteam hatte dazu einen liebevoll gestalteten Sektempfang auf dem Kirchplatz vorbereitet. Viele unterhaltsame Gespräche und Begegnungen rundeten den hohen Marienfeiertag ab und sichtlich erfüllt gingen die Gottesdienstbesucher nach Hause.

